Announcement: Wie wir’s verdienen

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Seit den 80er Jahren sind die Zeilensätze, welche Zeitungen und Magazine freien Autoren für die Veröffentlichung ihrer Texte zahlen, nicht gestiegen. Mehr als die Hälfte der Freien hat ein Einkommen von weniger als EUR 2.000 im Monat. Immer stärker greifen Verlage und Agenturen auf die Dienst von Freelancern zurück. Warum verdienen freie Printjournalisten so schlecht?Und: Ist die heutige Situation von Freelancern in den Printmedien nur ein Vorgeschmack darauf, wie sich die Arbeit in der Wissensgesellschaft insgesamt in Zukunft entwickeln wird?

Im Herbst 2011 wurde auf  FürundWider der verbreitete Erklärungsansatz für die Misere der freien Journalisten in seine Einzelteile zerlegt und portionsweise diskutiert. Eine Argumentationskarte diente als Fahrplan und zur Übersicht.

Die Diskussion ist dokumentiert auf

www.lohnschreiber.fuerundwider.org




Debattenschau 24. Januar 2013

Practical Ethics nimmt sich der Frage an, ob es haltbare moralische Gründe dafür gibt, jemandem medizinische Hilfe zu verweigern – zum Beispiel Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung geworden sind und die ‚Pille danach‘ erhalten wollen. Können Katholiken so etwas im Ernst vertreten? (Hintergrund der Frage: Mit öffentlichen Mitteln finanzierte Krankenhäuser in Köln haben Frauen eben jene Hilfe verweigert.)

In der Kritik: das neue Gesetz zum Arbeitnehmerdatenschutz.

Angesichts der Korruptionsskandale bei den Verfahren zur Vergabe von Organspenden stellt sich die Frage nach besseren Kontroll-Mechanismen. In der Zeit.

Braucht es eine globale Antwort auf vorgeburtliche Geschlechtsbestimmung und -selektion? fragt Seema Mohapatra im Nevada Law Journal.

Die Deutsche Bank will weiter mit Nahrungsmitteln spekulieren, weil wissenschaftliche Studien den Nachweis erbracht haben, dass die Börsenwetten nicht für steigende Lebensmittelpreise verantwortlich sind. Die taz kommentiert: „Die Deutsche Bank muss auf Lebensmittelspekulation verzichten“. In der Zeit: „Die Legende vom bösen Nahrungsmittelspekulanten.“

Big Data im Gesundheitswesen: Die Bundesregierung stellt ihren Gesetzensentwurf zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister den Sachverständigen und Lobbyisten vor.

Die Leibniz-Gemeinschaft und das Inforadio veranstalten gemeinsam eine Reihe von Diskussionen zu aktuellen wissenschaftlichen Themen. Den Aufschlag machte eine Diskussion über das neue Tierschutzgesetz und seine Folgen für die Forschung. (Hier die Archivaufnahme).

Nach der erneuten Verschiebung des Eröffnungstermin für den neuen Berliner Flughafen greifen verschiedene Medien die Frage auf, ob und wie Großprojekte überhaupt noch realisiert werden können: weniger Politik, mehr Experten? Zum Thema: Ein SWR2-Forum.

Wäre es gut, überzuckerte, sehr salzige und starkt fetthaltige Lebensmittel mit einer Steuer zu belegen? Practical Ethics diskutiert.

Große Frage: Brauchen wir GOTT? Experten-Diskussion im SWR2 Forum.

Die SPD hat ein neues Thema entdeckt: Wohnraum für alle!

Noch eine große Frage: Ist es moralisch einwandfrei, gegen Gebühr Geld zu verleihen? Wie hoch dürfen Zinsen auf Kredite sein? Mark Hannam vom Institute of Philosophy an der School of Advanced Studies der University of London ermittelt.

Auf Foreign Policy: Ein neuer Beitrag zu der Frage, ob die Fixiertheit der Politik auf das BIP nicht den Blick darauf, dass ganz andere Faktoren als wirtschaftliche Erfolge für das Wohlergehen der Bürger eines Landes veranwortlich sind.

Das neue Tierschutzlabel sorgt, kaum auf dem Markt, schon von Debatten.

Altersarmut: Wer ist betroffen? fragt der DLF-Marktplatz.

Bio-Philosophische Argument für die Unsterblichkeit des Menschens verrät Transhumanity.

Ein Evergreen: GM (genetically modified) food: Der einzige Weg, um die Ernährung der Weltbevölkerung sicher zu stellen? Auf CoExist.

Noch ein Evergreen: Internet & Journalismus. „Es geht auch ohne tote Bäume“ titelt der European.

Die Feuilletons haben sich im Januar darüber gestritten, ob es richtig ist, Ausdrücke wie „Neger“ aus Kinderbüchern zu streichen. Hier ein Beitrag aus der FAZ.

Die FAZ hat einen kritischen Beitrag zur Fracking-Debatte veröffentlicht: „Amerikas fatale Rettung“.

Soll der Hochfrequenzhandel an den Börsen eingedämmt werden? Die deutsche Bundesregierung hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorgelegt, der in einer öffentlichen Anhörung am 16. Januar vorgestellt wurde.

Über die Einführung der haushaltsbezogenen Rundfunkgebühr gab es jede Menge Streit. turi2 berichtet.

DNA von Neanderthalern ins menschliche Genom einzuschleusen, scheint heute möglich zu sein. Es ist aber gesetzlich verboten. Wäre es auch moralisch falsch? Auf Practical Ethics.

Natur oder Kultur: Gehört der Konsum von Drogen zur menschlichen Evolution? fragt das transhumanistische Webmagazin  h+.

Video-Umfrage unter jungen Amerikanern von Vice: Kann der amerikanische Traum immer noch gelebt werden?

Nach Armstrongs Geständnis: Wäre es nicht vernünftig, die „Null-Toleranz“ Politik beim Sportdoping aufzugeben und stattdessen Ziele anzusteuern, von denen man erwarten kann, dass sie auch realisierbar sind? Auf Practical Ethics.

Ist Pädophilie angeboren – und können Pädophile mittels Gen-Tests als solche erkannt werden, noch bevor sie pädophile Handlungen begangen haben? Wenn Pädophilie angeboren ist: ist es dann fair, Pädophile zu bestrafen? Practical Ethics nimmt sich dieses Wustes von Fragen an.




Debattenschau vom 28.03.2012

Der Streit um die Finanztransaktionssteuer dauert an. Joachim Voß, SPD-Fraktionsvize im Bundestag, mach sich im Interview mit dem Deutschlandfunk für die Besteuerung der Finanzmärkte stark.

Ebenfalls im Radio: die wieder entfachte Kontroverse um das NPD-Verbot.

Auf SWR 2 diskutieren der Soziologie Heinz Bude und die Journalisten Heike Schmoll und Martin Spiewak um das bundesweite Einheitsabitur.

Marc Jan Eumann, Staatssekretär in NRW und Vorsitzender der SPD-Medienkommission, macht sich in seinem Buch Journalismus am Abgrund (10/2011) für eine Kulturabgabe stark: Er plädiert dafür, aus dem Topf für die Rundfunkgebühren auch Zeitungen zu finanzieren

Basieren die Vorbehalte gegenüber der Elektromobilität auf fehlendem Wissen über strombetriebene Fahrzeuge? Ein Für und Wider zum E-Mobil auf Motor-Traffic.

Welchen Einfluss hat die Vorratsdatenspeicherung auf die Aufklärungsquoten? Könnte ein „Quick-Freeze-Verfahren“ die Leistung verbessern? Im Compliance-Magazin. Ebenfalls dort: die Diskussion um einen neuen Bundesrats-Entwurf zur Besteuerung von Sportwetten.

Wieder Thema in den vergangenen Tagen: die Zeitumstellung. Der NDR fasst das Für und Wider zusammen.

Der Reality Check des Guardian ging Polly Curtis der Frage nach, ob Privatschulen den öffentlichen Schulen die Fördermittel streitig machen.