Debattenschau vom 05. September 2011

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Brian Brown macht sich in The New Atlantis Gedanken über die Krise des Prinzips zentralistischer Steuerung von Organisationen und die neue Begeisterung für Lokalpolitik.  Am Ende schlägt er recht unverblümt vor, dass die konservativen Parteien sich des neuen Localismus bemächtigen sollten – schließlich sei die Kritik von staatlicher Steuerung und rationaler Planung Teil ihrer Philosophie. Zum gleichen Thema: Angelika Vetter: Lokale Politik als Rettungsanker der Demokratie? In APuz.

The European diskutiert Staatsschulden und Euro-Bonds.

James Surowiecki vertritt in Technology Review die Meinung, dass die virtuelle Währung Bitcoin Opfer von Spekulanten wird – sich aber als Alternativ-Währung behaupten könnte, wenn es ihr gelänge, dieses Problem zu umschiffen.

Welche Bedeutung hat haben Hirnforschung und Neuro-Imaging für Ethik und Recht? Hans Markowitsch und Reinhard Merkel erörtern in Max Planck Forschung, in welchem Maß neue Erkenntnisse der Hirnforschung in rechtliche Verfahren Eingang finden sollten. Zum gleichen Thema, wenngleich etwas spezifischer: Ein Aufsatz von Amanda Pustilnik im Cornell Law Review: Pain as Fact and Heuristic. How Pain Neuroimaging Illuminates Moral Dimensions of Law.

Die Monogamie-Debatte geht weiter. Auf Salon erklärt ein Evolutionsbiologe warum Monogamie ein Faktor sein könnte, auf den es ankommt.  In einem weiteren Beitrag auf der Seite legt ein Psychologe dar, warum Polygamie “romantische Exklusivität” gefährden könnte.

Richard Posner und Gary Becker diskutieren in ihrem Blog über Warren Buffets Vorschlag von mehr Steuern für Reiche.

 

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