Debattenschau 24.01.2012

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Der Arbeitskreis CSR-Kommunikation der Deutschen Gesellschaft für Public Relations hat (bereits im Dezember) darüber diskutiert, ob Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtend sein sollte.

In der politischen Diskussion: Sanktionen gegen den Iran – bis hin zur Option eines israelischen Luftschlags gegen iranische Nuklearanlagen. Die FR berichtet.

Dürfen Wissenschaftler zu Forschungszwecken extrem gefährliche Varianten des Grippevirus  H5N1 züchten? Hochsicherheitslabore aus aller Welt haben sich auf ein 60tätiges Moratorium geeinigt.

Bei Plasberg: Billige Mode – wer muss dafür bezahlen? Kann Kleidung zugleich billig und fair sein?

Gesundheit: Das Nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung, wie wir es in Deutschland haben, ist international ein Ausnahmefall. Ist das System ungerecht und ineffizient? Die SZ (14./15.01.12) diskutiert das Pro und Contra.

Außerdem in der Diskussion: Würde eine akademische Ausbildung für Pflegekräfte das Berufsfeld aufwerten und attraktiver machen – und somit dem Pflegekräftemangel entgegen wirken? (SZ 24.01.)

In den USA wurde der Stop Online Piracy Act (SOPA) diskutiert. Irights berichtet.

Elizabeth Abbot rollt auf Arts & Opinion The Case For Polygamy auf.

James Surowiecki resümiert in seiner Kolumne im New Yorker die Bemühungen um eine Finanzreform.

Was ist die wahre Gefahr von genetisch veränderten Lebensmitteln? Emily Willingham kritisiert auf Slate Ari LeVauxs auf The Atlantic erschienen Beitrag.

Triple Down Effekt: Die Hoffnung, das wachsender Wohlstand und steigende Einkommen an der Spitze der Gesellschaft auf lange Sicht auch zu den unteren Schichten durchsickern, hat sich nicht bewahrheitet. Ein Gutachten von Oxfam resümiert.

Vorschläge für ein revolutionäres neues Bankensystem unterbreitet Carne Ross auf The Nation. 820 Leser diskutieren das Für und Wider.

Brauchen wir noch Privacy? Eric Posner rezensiert Anita Allens neues Buch “Unpopular Privacy: What Must We Hide“?”. Und kommt zu dem Schluss:

“We should praise rather than condemn those young people who lead the way by insouciantly uploading their private lives to the web.”