Debattenschau 23.06.2011

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Im Politischen Feuilleton im Deutschlandradio: Wie soll der Streit über den Militäreinsatz in Libyen geführt werden? Sollen wir darüber diskutieren, ob Krieg als letztes Mittel der Auseinandersetzung legitim oder ist er – wie Pazifisten meinen – in jedem Fall abzulehnen ist? Reinhard Mohr meint: Radikalpazifistische Positionen

“wie die von Margot Käßmann helfen bei konkreten Konflikten nicht weiter”.

Soll die EU den Stromverbrauch privater Haushalte mit stärkeren Auflagen belegen? Daniel Wetzel meint: Nein. Denn:

“Private Haushalte sind nur für ein Viertel des Stromverbrauchs verantwortlich.”

In der Welt.

Der Bundestag wird auf Antrag der Linken eineinhalb Stunden über eine neue Bankenabgabe diskutieren sowie, auf Antrag von CDU/CSU und FDP, über die Effektive Regulierung der Finanzmärkte.

Der Streit um die von der FDP vorgeschlagenen Steuersenkungen geht weiter. Zum Beispiel auf Zeit-Online.

Rudolf Hickel gegen den vorgeschlagenen “freiwilligen Gläubigerverzicht”, um den griechischen Staatsbankrott aufzuhalten. Im Freitag.

“Jobless recovery”: Die Gewinnzuwächse bei den Unternehmen basieren auf gesteigerter Arbeitsintensität. Anstatt zusätzliche Kräfte einzustellen, müssen die Angestellten in den USA stärker ran, behaupten Monika Bauerlein und Clara Jeffery in Mother Jones.

Führen Vegetarier ein ökologisch verantwortlicheres Leben? Lierre Keith attackiert in ihrem Buch “The Vegetarian Myth” die moralischen Argumente für den Fleischverzicht. Abbey Volcany fasst die Thesen zusammen antwortet auf Infoshop News.

Christian Barry diskutiert in einem Beitrag in Global Justice Theory Practice Rhetoric Immigration und Globale Gerechtigkeit.