Debattenschau 13. September 2011

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Auf SPon tobt die Debatte über die Frage: Welche öffentlichen Einrichtungen sollten nicht privatisiert werden?

Am 2. Mai 2011 wurde Osama bin Laden von Spezialeinheiten der US-Navy getötet. Fernando Tesón macht sich nun in einem Research Paper Gedanken darüber, unter welchen Umständen derartigen gezielten Tötungen moralisch verantbar sind. Auf dem Aspen Ideas Festival diskutierten Robert Frank, Justin Wolfers und Daniel Gilbert über die Frage:

Does money buy happiness?

Hier der Link zum Video.

Eine wissenschaftlich fundierte Politik – kann es so etwas geben? Und hat die politische Linke die Idee einer solcherart aufgeklärten Politik gepachtet? Chris Money beantwortet diese Frage aus der Sicht eines Republikaners. In American Prospect. Roy Edroso macht sich hingegen auf The Village Voice Gedanken über die Right-Wing Blogosphere und und Rechte, welche behaupten, dass die Wissenschaft eine Verschwörung der Linken sei. b

Ist File Sharing ethisch erlaubt? David Lametti ermittelt.

Michael Fortner bricht eine Lanze für die Relevanz von Lokalpolitik für die Demokratie im Großen & Ganzen.

Warum es gut ist, Atheist zu sein:  Mano Singham fasst auf The Humanist die wissenschaftlichen Gründe zusammen, die für den atheistischen Standpunkt sprechen. Open Letters monthly rezensiert Scott Aikins und Robert Talisses Buch “Reasonable Atheism: A Moral Case for Respectful Disbelief”.

Bisher hieß es immer: Mehrwöchiges Faulenzen führt zu einer Verkümmerung der geistigen Fähigkeiten. Jetzt haben Forscher herausgefunden,  dass längere Arbeitsunterbrechungen und auch Urlaub den Menschen unterm Strich produktiver machen. Eine Zusammenfassung der neueren Forschungsergebnisse nebst Diskussion finden sich auf auf The Atlantic.

Ein weiterer Beitrag zur Post-Wachstums-Debatte: Herman Daly im Interview mit The European.