Debattenschau 09. September 2013

image_pdfimage_print

Syrien:

  • Die fünf klügsten Argumente für einen Militärschlag. Auf der Washingtonpost.
  • Die vier beängstigsten Argumente für eine Attacke. Alternet.
  • 10 Dinge, die schiefgehen könnten, wenn die USA angreifen würden. Ezra Klein auf Wonkblog.
  • Für und Wider: Washingtonpost.
  • SWR2-Forum: Militärschlag ins Ungewisse
  • Können militärische Interventionen die Anzahl von zivilen Todesopfern reduzieren? The Monkey Cage.
  • Für und gegen eine Rechtfertigung eines Angriffes: Normblog.
  • Ein Dossier im Bookforum

E-Zigaretten: Einstiegsdroge für Tabak? Auf TP.

Die Bertelsmann-Studie zur Finanzmisere der Kommunen hat für Diskussionen und Widerspruch gesorgt.

„Den meisten Kommunen geht es gut“

kommentiert Gerhard Schröder im DFunk.

DRadio: Über die Bildungsmisere an den deutschen Hochschulen – und neue Formen des Lehrens.

Fachkräftemangel in Deutschland. Warum finden Migrantenkinder trotzdem keine Jobs? DRadio.

Energetische Gebäudesanierung als Ursache kommender Armut? TP.

Die Wissenschaft. Von wegen nützlich: bloß ein bourgeois Zeitvertreib! meint The Ümlaut.

Jutta Almendiger ist dafür, Hausaufgaben abzuschaffen. Auf DRadio.

Ist der „Workaholic“ wirklich ein echtes Krankheitsbild? Auf The Atlantic.

Im Kanzlerduell: Steinbrück prangert den unverhältnismäßig hohen Anstieg der Beamtenpensionen an. Zu Rech, meint Maike Rademaker im Opinion Club.

TP: Wahlpflicht für Erstwähler! DFunk (28.08.): Wählen ab 16?

Warum niemand sich über den Überwachungsstaat aufregt. David Rieff auf ForeignPolicy.

Brauchen wir, wie die Grünen meinen, ein zentrales Energieministerium zur Rettung der Energiewende? Auf TP.

Symposium Magazin fragt:

What produces better students – reading in print or reading on-line?

Die Zeit liefert einen saftigen Verriss der „Bildungs-Propheten“ und Precht und Hüther.

Ist die Eurokrise überstanden? SWR2-Forum.

Wie man „Wohlfahrt“ auf wirklich neutrale Weise messen kann, verrät Cass Sunstein in einem neuen Paper.

Steve Ballmer verlässt Microsoft. Macht nichts. Denn: „Der Chef ist eigentlich egal„, so der Opionion Club:

„Gerade die IT-Branche zeigt, wie wenig Chef und Geschäft miteinander zu tun haben.“

Sind Drohnen „Todesautomaten“? – Eine Diskussion über ethische Herausforderungen
moderner Kriegsführung am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Uni Frankfurt/M (05.09., DFunk)

Vitaminzusätze: Helfen nichts. Ein Mythos! Warum glauben wir trotzdem, dass wir sie benötigen? Auf The Atlantic.

Wie digitaler Aktivismus uns mehr verführt, als dass er uns neue Kräfte verleiht. Auf Distilled.

Ein Vorschlag zur Schulreform: Weniger Allgemeinwissen. Mehr in die Tiefe! Umsonst-E-Book des Monats bei der University of Chicago Press: Learning in Depth: A Simple Innovation That Can Transform Schooling by Kieran Egan.

Im Digitalen Salon: Brauchen wir eine Roberethik?

Familienpolitik: Weg mit dem Ehegatten-Splitting. Im Opinion Club.

Die Zukunft der Arbeit: Wer wird von den neuen Trends profitieren? Tyler Cowen im NYT Opinionator. (Mehr als 300 Kommentare.)

Die Welt zum Thema Organspende: Die Transplantationsmedizin braucht ein externes Kontrollsystem!

Der Berliner Senat will bei Freien Schulen sparen. Große Debatte zwischen  „Contra Privatschulen“ und „Pro freie Schulen“. Im Tagesspiegel.

BloggingheadsTV über „The CIA’s newest contractor: Amazon“.

Selbstständig glücklicher? IZA-Paper: “Romanticizing Penniless Entrepreneurs?” The Relationship between Start-Ups and Human Wellbeing across Countries.

Biodiesel (E-10) treibt nach einer neuen Studie von „Friends of the Earth“ den Verbrauch an Palmöl in die Höhe – was wieder zur Abholzung von Regenwäldern führt. Stimmt’s? Auf Spon.

11. September, alternative Theorien revisited: Neue Indizien legen nahe, dass die Attentäter keinen Selbstmordanschlag planten, sondern ein ganz gewöhnliches Kidnapping. (Alles andere wurde von den Behörden hinzuerfunden.) Auf TP.

Auf Wonkblog: eine zehnteilige Serie über Studiengebühren in den USA (von Dylan Matthews).  Warum sie so hoch sind. Und was die Politik tun könnte, um dem weiteren Anstieg der Gebühren entgegen zu wirken. Hier ist der Schlusssatz:

If lawmakers, especially at the state level, continue to be in the dark about the value of higher education funding, it stands to reason that they will continue to cut funding in favor of programs like Medicaid or police departments that have an easier to observe impact. Without better data, there’s no way to defend the contribution that college makes to our economy and our society, and no way to make that benefit cheaper for those who need it.

Warum also sollte der Staat die Hochschulausbildung finanzieren? Was ist der wirtschaftliche Nutzen? Christina Paxson hat dazu auf The New Republic zwar auch keine Daten, aber zumindest einige Überlegungen: The Economic Case for Saving the Humanities.

Malcolm Gladewell: Wird der Thought-Leader trotz seiner Popularität intellektuell unterbewertet?