Debattenschau 05.07.2011

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Der Streit um PID: heute im SWR 2-Forum um 17:05 (mit der katholischen Moraltheologien Hille Haker und dem Philosophen Otfried Höfe), in der Studiozeit des Deutschlandfunk (20:10)  – und im Bundestag.

Im politischen Feuilleton (DRdadio) macht sich Jörg Kantel dafür stark, das Internet nicht der Medienindustrie zu überlassen.

In der taz-Debatte: Sollen und können Facebook-Partys verboten werden?

Die Welt meint, “übertriebene Lohnforderungen” der Gewerkschaften würden den Aufschwung gefährden.

George Monbiot diskutiert mit den Lesern des Guardian am Mittwochmorgen um 10 Uhr über nuclear power &

“my reasons for supporting the technology, but not the industry.”

Nicht mehr ganz taufrisch, aber dennoch …: Debatte bei Böll: Der Konflikt zwischen Klimawandel und Demokratisierung. Eine Diskussion mit Peter Burnell, Politikwissenschaftler an der University of Warwick.

Kann die Frage, was (moralisch) gut oder schlecht ist, mit wissenschaftlichen Mitteln beantwortet werden?  Der Neurowissenschaftler Sam Harris meint: ja. Der Scientific American berichtet.

Wohlstand ohne Wachstum ist möglich und unausweichlich, behauptet der britische Ökonom Tim Jackson. Im Interview mit dem European (englische Version).

Elizabeth Gumport spricht sich in n+1 gegen die Institution der Rezension aus.

Hillel Ofek diskutiert in The New Atlantis Gründe für den wissenschaftlichen Niedergang der arabischen Welt. Er wird fündig in der Geistesgeschichte:

[T]he Islamic turn away from scholarship (..) can be traced back to the rise of the anti-philosophical Ash’arism school among Sunni Muslims, who comprise the vast majority of the Muslim world.

Darüber hinaus schließt sich Ofek der Meinung von Toby E. Huff an, der behauptet:

“The rise of modern science is the result of the development of a civilizationally based culture that was uniquely humanistic in the sense that it tolerated, indeed, protected and promoted those heretical and innovative ideas that ran counter to accepted religious and theological teaching. Conversely, one might say that critical elements of the scientific worldview were surreptitiously encoded in the religious and legal presuppositions of the European West.”

 

European scholars argued explicitly that when the Bible contradicts the natural world, the holy book should not be taken literally.